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A/D Wandler

Wird zum digitalsieren von analogen Musiksignalen benutzt. Gängige Ausführungen sind per USB direkt an einen Computer anschließbar. Mit einem passenden Programm (wie z.B. mit dem kostenlosen Audacity) lassen sich digitale Musikdaten "aufnehmen".

analog

Das analoge Audiosignal (Schallplatte, Tonband) hat einen stufenlosen, unendlich feinen Verlauf und kann einen unbegrenzt hohen Dynamikbereich haben. Es ist zeit- und wertkontinuierlich. Der Dynamikumfang ist bei analogen Wiedergabegeräten nach unten nur durch das Rauschen, und nach oben durch Verzerrungen beschränkt.

Biwiringterminal

Biwiring wird eingesetzt, seit man festgestellt hat, dass sich die unterschiedlichen Frequenzen auf dem Übertragungsweg zwischen Verstärker und Lautsprecher ungünstig beeinflussen. Die Bässe werden über ein zweites Kabel getrennt von den Mitten und den Höhen übertragen. Bessere Lautsprecher haben daher vier Anschlussklemmen für zwei Paar Lautsprecherkabel. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass der Verstärker ebenfalls mit Biwiringterminals ausgestattet ist, er also vier statt zwei separate Endstufen besitzt. Dassellbe erreicht man mit zwei separaten Stereoverstärkern oder -endstufen. Dieses Verfahren heißt Biamping. In vielen Fällen verbessert sich der Klang bereits, wenn Sie vieradriges Kabel mit einem konventionellen Verstärker an Lautsprechern mit vier Anschlüssen verwenden. Verstärkerseitig werden dann jeweils zwei Adern zusammengefasst (Y-Kabel).

D/A Wandler

Auch DAC (Digital to Analog Converter): spielt im HiFi eine große Rolle, weil viele Aufnahmen digital vorliegen. Sie müssen irgendwann in der Kette in ein analoges Signal gewandelt werden, da ein Schallwandler (Lautsprecher) ein analoges Ausgabegerät ist. Jeder CD Spieler mit Analogausgang (Cinchbuchse) besitzt einen DAC. Bessere CD Spieler haben für jeweils den rechten und den linken Kanal einen separaten Wandler. Manche CD Spieler stellen ihre Wandler über einen digitalen Eingang (koaxial oder Lichtleiter) auch anderen digitalen Quellengeräten zur Verfügung. D/A Wandler gibt es als externe Geräte, auch mit integriertem Vorverstärker und auch mit Kopfhörerverstärker.

Dauerleistung eines Verstärkers

Sie wird mit einem präzisen Sinussignal oder mit Rauschen gemessen. Dieses Signal ist konstant laut. Bei Musik ändert sich die Lautstärke permanent. Das bedeutet, dass der Verstärker bei Belastung mit einem Dauerton keine Erholungsphasen hat. Will man Verstärker anhand ihrer Leistungsdaten vergleichen, müssen die Herstellerangaben fast immer umgerechnet werden. Die Parameter werden oft so gewählt, dass der Verstärker möglichst leistungsfähig erscheint. Es macht einen großen Unterschied, ob die Leistung über den gesamten hörbaren Bereich gemessen wurde, oder ob sie zum Beispiel nur mit einem Sinuston einer Frequenz von 1 kHz ermittelt wurde. In Abhängigkeit dazu steht der Klirrfaktor. Er sollte sehr klein sein. Schließlich wollen wir Musik hören, keine Störungen. Je größer der Frequenzbereich, mit dem der Verstärker belastet wird, desto höher fällt der Klirrfaktor aus. Alle diese Angaben sind abhängig von der Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher. Gängige Impedanzen sind 4, 6 und 8 Ohm. Je höher die Impedanz, desto weniger Leistung (in Watt) kann der Verstärker liefern. Bei niedriger Impedanz der Lautsprecher ergeben sich also günstigere Werte. Noch (Hersteller-) günstiger wird es, wenn statt der Dauerleistung, die Musikleistung angegeben wird. Sie ist sehr viel höher als die Dauerleistung. Es handelt sich dabei um einen Spitzenwert, der nur kurzzeitig zur Verfügung steht. Zwischendurch hat der Verstärker Gelegenheit, sich zu erholen. Musik wird impulsiv verstärkt und belastet den Verstärker lange nicht so sehr, wie die Dauerleistung.

digital

Das digitale Musiksignal ist ein quantisiertes Signal. Es ist zeit- und wertquantisiert. Das zu digitalisierende akustische Signal kann digital nur die Werte annehmen, die in dem zur Verfügung stehenden Zeit- und Werteraster abgefragt werden. Der zeitliche Verlauf des Signals wird mit einer bestimmten Frequenz abgetastet (Abtastrate, Samplingfrequenz). Beim Audio CD Format sind dies 44.100 Hertz. Als Wert wird eine Binärzahl mit 16 Stellen (16 Bit) verwendet. Jede Stelle nimmt entweder den Wert Null oder Eins an. Durch Bildung von Schwellwerten können Störungen wie Rauschen und Verzerrungen ausgefiltert werden.

digitalsieren

Will man seine analogen Tonträger wie Schallplatte und Magnettonband digitalisieren, sollte man sich überlegen, ob CD Qualität ausreicht. Die Auflösung der Audio CD genügt nicht, um die analoge Information der Schallpatte oder des Magnetbandes abzubilden. Um dies zu erreichen, sollte Hard- und Software genutzt werden, die es erlaubt, in einem hochauflösenden Format zu digitalisieren.

DLNA

DLNA zertifizierte Geräte sind für Audio- und Videofunktionen im Netzwerk optimiert. Die Kommunikation untereinander ist besser gewährleistet, da die Netzwerkfunktionalität zugunsten von Audio- und Videostreaming eingeschränkt wurde.

Hochauflösende Digitalformate

Als HD- oder Hi-Res Formate werden digitale Audiodaten bezeichnet, die in einer höheren als der CD Audio Auflösung vorliegen. Man nennt sie auch Hochbitformate, weil deren Wertebereich mit einer 24 stelligen Binärzahl beschrieben wird (24 Bit). Bestenfalls handelt es sich um die Studiomasterformate. Gängige Abtastraten sind 48 kHz, 88 kHz, 96 kHz, 176,4 kHz und 192 kHz.

Impedanz von Lautsprechern

Sie wird in Ohm angegeben und ist frequenzabhängig. Ein verstärkerfreundlicher Wert eines Lautsprechers ist acht Ohm. Ein Verstärker kommt ins Schwitzen, wenn die angeschlossenen Lautsprecher eine niedrige Impedanz haben. Ein Lautsprecher mit einer Impedanz von nur vier Ohm setzt dem Verstärker einen entsprechend niedrigeren Wiederstand entgegen. Der Verstärker muss mehr Strom liefern und wird wärmer als mit einem acht Ohm Lautsprecher. Der vier Ohm Lautsprecher tönt dabei doppelt so laut, wie ein acht Ohm Lautsprecher derselben Empfindlichkeitsstufe. In den technischen Daten des Verstärkers ist angegeben, mit welchen Impedanzlasten er arbeiten kann. Ist die Impedanz zu niedrig, wird der Verstärker einen Kurzschluss erkennen und seine Schutzschaltung aktivieren. Das kann bereits passieren, wenn man zwei Lautsprecherpaare anschliesst, die beide eine Impedanz von vier Ohm haben. Die beiden Lautsprecherpaare werden parallel geschaltet. Das Ergebnis ist eine Gesamtimpedanz von zwei Ohm. Mit dieser Last kommt ein HiFi Stereoverstärker in der Regel nicht zurecht.

Koaxialer Ein- oder Ausgang

Digitale Schnittstelle, im HiFi als Cinchbuchse ausgeführt. Hier können Musiksignale oder Mehrkanalton mit hoher Frequenz (bis 192 kHz) übertragen werden. Auch S/PDIF genannt. Abkürzung für Sony Philips Digital Interface Format.

=> Lautsprecherkabel


Lichtleiter

Auch Toslink: digitale Schnittstelle in Form von Toslinkbuchsen (Toshiba Link). Die Buchsen sind quadratisch mit einer Kerbe (Einsteckposition) und einer Seitenlänge von etwa fünf Milimetern. Die Signalübertragung erfolgt über ein Glasfaserkabel mit Toslinksteckern. Die Übertragung ist einstreusicher gegen elektromagnetische Felder. Es können nur Frequenzen bis 96 kHz übertragen werden.

Streaming

Anfordern und Abspielen von digitalen Daten. Die Formate können Audio oder Video enthalten. Die Daten werden direkt von angeschlossenen Datenträgern (USB Festplatten oder USB Sticks) oder über das Netzwerk übertragen. Das kann auch kabellos über Wireless LAN geschehen. Die Daten können direkt von einem Computer oder von einer Netzwerkfestplatte angefordert werden. Einige Router bieten die Möglichkeit, USB Datenspeicher auch direkt anzuschließen.

=> Subwoofer


Tonabnehmersysteme bei Schallplattenspielern

Die Nadel des Tonabnehmers wird durch die Rille in Bewegungen versetzt und induziert eine Spannung (Magnetfeldinduktion). Beim Magnettonabnehmer (MM) sind die Magnete fest mit der Nadel verbunden. Die Spule ist im Gehäuse des Tonabnehmers montiert. Bei Moving Coil (MC) Tonabnehmern ist die Spule mit der Nadel verbunden und bewegt sich im Feld der Magneten, die hier wiederum im Tonabnehmergehäuse fest montiert sind. Da die bewegte Masse sehr viel geringer ist, als beim MM Tonabnehmer, ist das Tonsignal grundsätzlich dynamischer. Der Nachteil liegt darin, dass die induzierte Spannung um den Faktor 10 kleiner ist. Daher benötigt man für die korrekte Anpassung des Tonabnehmers einen MC Phonovorverstärker. Spezielle High Output MC Tonabnehmer können mit MM Phonovorverstärkern betrieben werden.

Upsampling

Das 16 Bit / 44.1 kHz Digitalsignal der Audio CD wird im upsampling CD Spieler auf eine höhere Qualität umgerechnet, bevor es für die Ausgabe analog gewandelt wird. Die grobe Abstufung des CD Audio Musiksignals wird durch upsampling besser an die originale analoge Kurvenform angeglichen. Bei hoher Auflösung des Signales treten bei der internen Verarbeitung kaum noch Verluste auf. Durch diese Art der Interpolation kann der Klang verbessert werden.

Wirkungsgrad von Lautsprechern (Empfindlichkeit)

Der Wirkungsgrad von Lautsprechern wird mit einem Mikrofon in einem Meter Abstand und bei einem Watt zugeführter Verstärkerleistung gemessen. Werte von beispielsweise 90 Dezibel (dB) sind ein guter Wert für einen HiFi Lautsprecher. Dieser Lautsprecher ist doppelt so laut, wie einer mit einer Empfindlichkeit von nur 87 dB bei gleicher zugeführter Leistung und bei gleicher Impedanz.





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